Hugo Conwentz – Klassiker des Naturschutzes, sein Waldweg zum Naturschutz (Milnik, A.)

14,00  Preis inkl. MwSt.

Format: 14×21 cm

Umfang: 226 S.

ISBN: 3-935638-58-2

Leseprobe: ConwentzFIN

Beschreibung

Über den Autor:
Nach forstlicher Lehre (1949-1951) und Abitur in Dresden (1953) Studium an der Forstwirtschaftlichen Fakultät in Eberswalde (1953-1957), forstliche Praxis (1957-1964) und Tätigkeit im Institut für Forstwissenschaften Eberswalde (ab 1964). Seit 1988 über das Ausscheiden aus dem Berufsleben hinaus forsthistorische Arbeiten (u.a. 1998 „In Verantwortung für den Wald“), insbesondere biografische Schriften (u.a. 1999 „Bernhard Danckelmann“, 2001 „Das Leben Alfred Möllers“, 2002 „August von Burgsdorf“). Homepage www.albrecht-milnik.de. (Foto G. Rinnhofer)

Über Hugo Conwentz:
Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Breslau (Wrozlaw) und Göttingen schuf und leitete Conwentz ab 1880 das Westpreußische Provinzialmuseum in Danzig (Gdansk). Daneben trat er als Paläobotaniker her­vor und befasste er sich Erfassung und dem Schutz bemerkenswerter Waldbäume.
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts widmete er sich vorrangig dem Naturschutz. Seine Denkschrift „Die Gefährdung der Naturdenkmäler und Vorschläge zu ihrer Erhaltung“ (1904) nimmt alle wesentlichen Gedanken des Naturschutzes im 20. Jahrhundert vorweg. Sie gilt als das klassische Werk und als Geburtsurkunde des Naturschutzes in Deutschland (bis 1911 vier Auflagen).
Nach seinem Vorschlag wurde 1906 im preußischen Kultusministerium die Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege als erste Behörde dieser Art in Europa geschaffen und Conwentz als Staatlicher Kommissar für Naturdenkmalpflege eingesetzt, zunächst in Danzig (Gdansk), ab 1910 in Berlin.
Obwohl preußischer Beamter, hat Conwentz als Weltbürger gedacht und gehandelt. In den von ihm ab 1910 herausgegebenen „Beiträgen zur Naturdenkmalpflege“ und auf den von ihm jährlich veranstalteten Konferenzen zur Naturdenkmalpflege kamen Autoren und Re­feren­ten aus der ganzen Welt zu Wort. Conwentz bereiste weite Teile Europas und warb welt­weit für den Naturschutz. Auf internationalen Tagungen spielte er eine führende Rolle. Der I. Weltkrieg hatte einschneidende Einschränkungen der internationalen Tätigkeit zur Folge.
Hugo Conwentz ist ein Vorbild hinsichtlich seiner Weitsicht, seiner Zielstrebigkeit, seines Verhandlungsgeschickes, seines unermüdlichen Fleißes bis zu seinem letzten Atemzuge und seiner bescheidenen Lebensweise. Die 2. Auflage ist seinem 150. Geburtstag am 20. Januar 2005 gewidmet.
Die 3. Auflage enthält Ergänzungen zur Biografie von Hugo Conwentz, die sich aus den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2005 ergeben (u.a. über die Enthüllung des Conwentz-Gedenksteins im Naturschutzgebiet Plagefenn bei Chorin). Wenn 2006 des 100-jährigen Bestehens der staatlichen Naturschutzbehörde zu gedenken ist, wird Hugo Conwentz als Schöpfer dieser Institution wiederum im Mittelpunkt stehen.
Diese Biografie vermittelt das Wissen um die Bedeutung dieses hervorragenden Mannes.

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